Mittwoch, 16. Dezember 2009

Erfolge im Sport




Die Vize-Champions (1. Reihe, v.l.) Virgilio Paladini, Claudio Martens, Philippe Oedraogo, Jakob Peters, Wladimir Bleichrot, Norbert Wieczorek, (2. Reihe) Vera Gazki, Nadja Peters, Irina Bleichrot, Tatjana Ahrengoldt, Felix Martens.

Deutscher Vizemeister


„Wir sind Deutscher Vizemeister!“ Beim bundesweiten Volleyballturnier des Gemeindejugendwerks (GJW) in Herne konnte unser Team auf dem Weg nach oben nur durch die Mannschaft aus Wittenberge gestoppt werden.

Die Herner überzeugten durch gute Technik, guten Spielaufbau und durch herrvorragendes Zusammenspiel. Das größte Lob im Organisatorischen gebührt Tatjana Ahrengoldt, die mit viel Engagement und großer Hartnäckigkeit die Spieler zusammen trommelte. Sie ließ ihre Kontakte zur russlanddeutschen Volleyballszene spielen. Auf diese Weise konnte sie Spieler akquirieren, die in Vereinen aktiv sind. So profitierte das Spiel auch durch das Können von Philippe Ouedraogo, der von Haus aus eigentlich Basketballspieler ist und Volleyball nur als seine zweite Sportart praktiziert. Seine Größe war in vielen Spielszenen ausschlaggebend. Tatjana sagt: „Dadurch zeichnet sich unsere Kirche eben aus: Das wir viele externe Beziehungen haben, die wir ausnutzen können!” Was beim Herner Team auffiel: Die vielen Herkunftsländer (Deutschland, Russland, Italien, Afrika) und die große Altersspanne (von Ü 15 bis Ü 40).
Tatjana hat schon als Kind und als Jugendliche in ihrer russischen Heimat in der Nähe von Novosibirsk Volleyball gespielt. Vor acht Jahren kam sie als damals 17-Jährige nach Herne und in unsere Gemeinde.
Derzeit studiert sie Pädagogik und Theologie in Bochum. Ihr Berufswunsch: Eine Tätigkeit in der Jugend- oder Kinderarbeit.
Warum sie sich so für die Volleyballer einsetzt: „Man muss doch Herne und unsere Gemeinde nach vorne bringen!“


Die erfolgreichen Fußballer: Hinten v.l.: Thomas Heynen, Timo Schüppen, Dimitrij Caus, Edgard, Ala, Kevin Heynen, Stefan Schöpe, Björn Biberich. Vorne v.l.: Moritz Morawe, Jens Schüppen, Heimo Kadelka, Elisa Kadelka (Fan), Holger Hesse, Alexander Reinke (Fan)
vorne liegend: Alexander Kadelka (Fan).


Großes Finale gegen Legionäre


Wir durften im Sommer dieses Jahres im Rahmen der gemeindlichen Zusammenarbeit auf Allianzebene erneut als baptistische Gastmannschaft am jährlichen Fußballturnier des Bundes Freier Pfingstgemeinden (BFP) teilnehmen.

Ähnlich wie der Kader der typischen deutschen Bundesligamannschaften, der ja bekanntlich nur noch rudimentär aus Spielern zusammengesetzt ist, die einen Bezug zu der Stadt des Vereins haben, hatten auch wir einige Legionäre im Kader, die wir über (immerhin) gemeindeeigene „Scouts“ für unser Team anwerben konnten.
Mit diesem erfolgreich verstärkten Team sind wir also bei dem Turnier angetreten. Wir haben nach Spielen der Gruppenphase sämtliche KO-Spiele siegreich gestalten können. In einem dieser Spiele sahen wir nicht so stark aus, konnten aber gegen eine Mannschaft, die zahlreiche Spieler afrikanischer Herkunft in ihren Reihen hatten, ein Unentschieden über die Zeit retten und den Gegner im anschließenden Elfmeterschiessen dank unseres überragenden Torwarts Kevin locker aus dem Wettbewerb kegeln.
Im Endspiel trafen wir dann auf eine Mannschaft, die wohl fast ausschließlich aus gemeindeexternen Fußballlegionären bester Güte zusammengesetzt war.
Auch gegen diese Truppe haben wir uns lange erfolgreich zur Wehr gesetzt. Da zu diesem Zeitpunkt leider einer unserer besten Spieler (Stefan) verletzungsbedingt nicht mehr dabei war, konnten wir schlussendlich eine Niederlage nicht mehr abwenden.
Mit dem zweiten Platz waren wir alles in allem aber sehr zufrieden. Neben allem sportlichen Aktivismus steht bei diesem Fußballturnier des BFP auch immer eine umfassende Andacht im Mittelpunkt. Hier wurden zahlreiche Lobpreislieder zusammen gesungen und eine kurze Predigt gehalten. Diese Elemente sind mir immer wieder neu ein Ansporn, an diesen Veranstaltungen auch mit gemeindefremden Spielern (neben den sportlichen Vorteilen :-) teilzunehmen, da sie auf diese Weise die Möglichkeit erhalten, unter Gottes Wort zu kommen. Der nächste Act in dieser Reihe ist für den 20.Dezember bereits in Planung.
Heimo Kadelka

VIP-Woche





Sommerfreizeit mit "kirchenfernen" Mädchen und Jungen


Vom 4. August bis zum 8. August 2009 fand die VIP-Woche für Kinder mit dem Thema „Du bist wertvoll“ in unserer Gemeinde statt. VIP‘s sind bekanntlich very important persons, also sehr wichtige Personen.

Ich denke, dass das Thema nicht nur für Kinder, sondern für uns alle sehr wichtig ist. Satan, der Vater der Lügen, möchte dass wir negativ über uns denken, uns schlecht fühlen und so nicht unser volles Potenzial erreichen. In der VIP-Woche haben wir versucht, den Kindern zu vermitteln, dass sie total wertvoll für Gott sind, auch wenn ihnen von anderen direkt oder indirekt das Gegenteil gesagt wird. Für Gott sind sie so wichtig, dass er sogar seinen Sohn sterben hat lassen. Thematisch ging es darum, wie wir eine Beziehung zu Gott bekommen können und um die Geschichte vom verlorenen Sohn.
Als Mitarbeiter haben wir uns sehr gefreut, dass in der VIP-Woche insgesamt über 30 Kinder da waren und dass es ihnen so gefallen hat, dass sie fragten, ob es nächstes Jahr wieder eine VIP-Woche gibt. An Programm gab es morgens Kennenlernspiele, Lieder, Anspiele und Geschichten. In Kleingruppen gingen wir nochmal auf das Thema ein und lernten mit ihnen Bibelverse auswendig. Dann gab es Spiele auf dem Schulhof. An dieser Stelle vielen Dank an Andreas Kehl und Sergej Gertner für den Einbau der neuen Türe zwischen Gemeindegarten und Schulhof. Nach den Spielen auf dem Schulhof gab es immer ein sehr leckeres Mittagessen. Vielen Dank an alle Köche und an alle, die uns in irgendeiner Art und Weise unterstützt haben.
An den Nachmittagen veranstalteten wir Unterschiedliches, zum Beispiel eine Photorally und eine Schatzsuche. An zwei Nachmittagen standen Workshops auf der Tagesordnung, wo es Angebote wie Basteln, Tischtennis und Großspiele gab. Vor unserer Übernachtung schauten wir einen Film, machten Spiele und eine Nachtwanderung.
Herzlichen Danke für alle Gebete!!! Als Mitarbeiter Tanja, Tatjana, Tamara, Simone, Sandra, Sonia, Marcus, Nadine, Jakob, Elvina, Elvira und Esther hat Gott uns mit Einheit, Liebe und Weisheit beschenkt. Ein Gebetsanliegen war, dass die Kinder sich bei uns wertgeschätzt wissen und wohlfühlen. Als Feedback bekamen wir anonym die Frage gestellt: „Warum seid ihr Mitarbeiter so nett?” Gott hat uns in vieler Weise gesegnet, auch mit total schönem Wetter und mit sehr guten Gesprächen mit den Kindern. Insgesamt hat uns als Mitarbeiter die VIP-Woche viel Spaß gemacht. Es war aber auch sehr anstrengend, und wir haben gemerkt, dass einiges beim nächsten Mal besser organisiert werden muss. Trotz unserer Schwächen konnten wir aber sehen, wie Gott an der Arbeit ist.
Hier eine große Bitte: Könnt ihr weiter für die Kinder und Mitarbeiter beten??? U. a. dass die Kinder zum Kids Club kommen, der jeden Freitag von 17:00 bis 18:30 stattfindet.
Esther Windisch




Meldungen




Zu viel Lob?


In einem Beitrag der „Gemeinde” hieß es: Die Tageszeitung WAZ hat in einem Bericht unter der Schlagzeile „Rock unterm Kreuz“ jetzt die Band „Uncrowd“ der Evangelisch-Freikirchlichen Christuskirche in Herne vorgestellt. Dabei wird deutlich: Es geht um Spaß an der Musik, aber auch um Glaubensfragen. Unter anderem heißt es in dem Bericht: „Gott steht im Mittelpunkt, weil wir ihn lieben.“ Man wolle „alte Bibelschinken neu interpretieren“. Vor allem gehe es darum, von Gottes Liebe weiter zu sagen: „Christentum kann ja auch etwas Cooles sein“. Die aus acht Musikern im Alter zwischen 28 und 15 Jahren bestehende Gruppe singt in vier Sprachen – Deutsch, Englisch, Russisch und Spanisch.”
Soweit die „Gemeinde”. Als wäre soviel Lob nicht gut bekommen, musste sich die Band danach einer extremen Schlankheitskur unterziehen, weil drei Musiker von Bord gingen. Derzeit besteht das Ensemble nur noch aus dem Trio, das auch zu den Gründern gehört: Erich Grundmann, Claudio und Felix Martens. Beständigkeit kann auch cool sein, Jungs: Weitermachen!





Team für Büchertisch gesucht
Dringend gesucht: Ein Team, das den Büchertisch betreut. Natürlich können sich auch Einzelpersonen melden. Aber die Aufgabe ist einfacher, wenn sie auf mehrere Schultern verteilt wird. Der Service bedeutet nämlich nicht nur, dass man jeden Sonntag präsent sein muss, um Bücher, Karten, Hefte usw. zu präsentieren. Weitaus mehr Zeit benötigen die Büchertisch-Verantwortlichen, um das Rechnungswesen zu führen. Dafür tut man dann aber einen wichtigen Dienst.
Wer in unserer Bildungsgesellschaft voran kommen will, sich an Diskussionen beteiligen und sich eine eigene Meinung bilden will, der muss lesen. Das gilt für die profane Welt genauso wie für das christliche Leben. Wer nicht auf der Höhe der Zeit ist, wird in unserer modernen Welt schwerlich die frohe Botschaft weiter geben könne. Darüber hinaus bietet auch christliche Literatur die Chance, sich zu unterhalten und zu zerstreuen. Deshalb sollte der Büchertisch auch zu einem wichtigen Serviceangebot in unserer Gemeinde zählen.
Interessenten melden sich bei Heimo Kadelka.




Ping-Pong für alle
Da wir bereits in früheren Jahren (vor dem Umbau) eine Tischtennisplatte in unseren Räumen hatten, haben wir in der Gemeindeleitung überlegt, ob es nicht eine gute Idee sein könnte, wieder eine neue Platte anzuschaffen. Timo Ströhlein, Ernst Besel und Heimo Kadelka waren sofort begeistert - schliesslich spielen sie selber sehr gerne mit dem kleinen weissen oder gelben Zelluloidball. Die anderen Mitglieder der Gemeindeleitung waren ebenfalls schnell überzeugt, so dass Heimo Kadelka kurzerhand eine solide Platte, die auch für Oudoor-Einsätze geeignet ist, bei Decathlon anschaffte.
Mittlerweile findet die Platte sehr guten Anklang bei Jugend, Teenies und Jungschar. Auch nach der Gemeindeleitung spielen wir oft zu dritt noch ein paar kurze Matches. Man darf gespannt sein, mit welchen anderen Hobbies die Gemeindeleitung sonst noch aufwarten.





Bester Sound
Nach über einem Jahr der Planung ist seit Ende Oktober nun eine neue Beschallungsanlage in unserem Kirchenraum in Betrieb. Ziel dieser Installation ist es, eine Beschallung des Raumes inklusive der oberen Empore zu ermöglichen, die eine optimale Sprachverständlichkeit gewährleistet und zudem auch bestens für Musikwiedergabe (Band, Wiedergabe von Musikaufzeichnungen) geeignet ist.
Nach Gesprächen mit verschiedenen Planungsbüros und einer Probeinstallation haben wir uns für ein Konzept entschieden, bei dem drei Lautsprecherboxen mit dünnen Stahlseilen von der Decke abgehängt werden: Zum einen wird jeder Sitzplatz damit annähernd gleich laut beschallt, zum anderen wirken die hell lackierten Lautsprecher in dieser Position optisch unauffälliger als bei anderen Lösungen.
Mit dieser neuen Beschallungsanlage sind wir für Veranstaltungen jeglicher Art in den nächsten Jahren gerüstet – von der Klangqualität kann sich jeder in den Gottesdiensten selbst überzeugen.

Stolz auf das Potenzial





Sabine Schwesig über ihre neue Rolle

Als vor einem Jahr die Anfrage der Jugendlichen an mich kam, die Jugendgruppe zu begleiten, war ich sehr überrascht, habe mich darüber aber auch sehr gefreut. Es war für mich eine ganz neue Erfahrung, in einer Jugendgruppe plötzlich auf der „Mitarbeiterseite“ zu sein. War ich nicht gerade noch selber „Jugendliche“? Kurzes Abzählen an den Fingern: oh weh, da scheinen doch schon (fast) 20 Jahre ins Land gegangen zu sein.
Wenn ich mich an meine eigene Zeit in einer Jugendgruppe zurückerinnere, wird mir jetzt erst bewusst, was damals einige Mitarbeiter geleistet haben, die sich um uns Jugendliche gekümmert haben. Ich denke, gerade in diesem Lebenssabschnitt, in dem man auf der Suche nach Orientierung ist und in dem viele Weichen für die Zukunft gestellt werden, ist es wichtig, dass Jugendliche in der Gemeinde die Möglichkeit haben, mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten zusammenzusein.
Von dem, was unsere Jugendlichen bei Events wie z.B. dem J-Dome auf die Beine stellen können, bin ich beeindruckt. Ich glaube, als Gemeinde können wir stolz auf das Potenzial sein, das wir in unserer Jugend haben. Es wäre schön, wenn wir auch noch einige der Jugendlichen unserer Gemeinde erreichen könnten, die bisher nicht den Weg in unsere Gruppe gefunden haben.
Ich wünsche mir, dass wir in der Jugendgruppe weiter zusammenwachsen und als Gemeinschaft noch viele gute Erfahrungen machen dürfen.
Sabine Schwesig

Personen




Diener Jesu und Ex-Praktikant

Jakob Grundmann, Diener Jesu Christi und Ex-Praktikant, an die Heiligen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Herne: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! (Eph. 1, 2). Mit Freuden erinnere ich mich an mein Praktikum in eurer Gemeinde und muss diagnostizieren, dass es eine sehr entspannte Phase war, die mich trotzdem im Glauben prägte und herausgefordert hat.
Die Leute, mit denen ich gemeinsam dienen durfte, waren super-cool drauf und ich konnte eine Menge von Ihnen lernen (Esther, Sandra, Markus und viele mehr). Vor allem die VIP-Woche hat sich tief in meinem Gedächtnis verankert. Auch freue ich mich über euren neuen Hirten und bitte euch, meine Freude vollkommen zu machen, indem ihr eines Sinnes seid und ihn nicht nur auf dem Papier einstellt, sondern ebenso in euren Herzen (das habt ihr sicherlich schon). Ansonsten wünsche ich euch noch ein fröhliches Miteinander und Wachstum im Glauben. Vielen Dank, für die Lehrreiche Dienstplattform, in meiner Praktikumszeit!
Jakob Grundmann


Schönster Nebenjob der Welt

Seit Mai 2009 kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass eine Studentin der EFH mit einer Horde Kindern duch die Gemeinde läuft. Aber was tut sie da? Wer sich auch schon mal diese Frage gestellt hat, der bekommt hier die Antwort: Verantwortlich bin ich vor allem für KidsClub und Teenkreis. Kurz gesagt hab ich den schönsten MiniJob der Welt. Ich darf Kindern und Teenagern erzählen, wie wundervoll und genial unser Gott ist. Natürlich gestaltet sich das in den unterschiedlichen Gruppen auch ganz anders. Während bei den Kindern noch Spiel und Spaß im Vordergrund stehen, ist es einfach nur total spannend, mit den Mädels im Teenkreis Zeit zu verbringen und sich über ganz alltägliche Dinge im Glauben auszutauschen.
Gemeinsam Glauben leben und zu wachsen ist der größte Bestandteil meiner Arbeit. Man hört nie auf, etwas Neues zu lernen, selbst, wenn man die Geschichte selber schon sehr oft gehört hat. Ich danke Gott für die wunderbare Chance, hier in der Gemeinde an seinem Reich mitbauen zu dürfen.
Sandra Herrmann

Freunde der Gemeinde




Fünf Jahre ganz im Westen



Wir sind die Familie Raich. Wir, das sind Wolfgang (43), Ilka (37), Finja (7) und Linus (4). Seit Oktober 2004 leben wir in Herne und zählen seit 2005 zu den Freunden der Gemeinde.
Ab und zu kann man uns (Wolfgang und Ilka) beim Lobpreis auf der Bühne erleben. Wir sind beide Sozialpädagogen. Wolfgang arbeitet als Hauptamtlicher beim CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) in Bochum. Ich bin zu Hause und schmeiße den Haushalt und die Kinder (…auf die Couch). Finja geht in die 2. Klasse und Linus in den Kindergarten.
Wolfgang kommt ursprünglich aus dem Stuttgarter Raum, ich bin gebürtige Berlinerin. Dort haben wir uns auch kennen gelernt, nachdem Wolfgang mit dem Umweg über Wuppertal (Ausbildung in der Evangelistenschule Johanneum) in Berlin seine erste Stelle angetreten hatte. Nach fünf Jahren ganz im Osten Deutschlands in Frankfurt an der Oder sind wir nun schon fünf Jahre ganz im Westen und fühlen uns hier auch Dank der sehr freundlichen Aufnahme in der Gemeinde sehr wohl. Ilka Raich





Begleitet durch Gebete





Unser kleiner Sonnenschein

David, unser kleiner Sonnenschein, wurde am 20. April 2009 geboren. Schon während der Schwangerschaft wurde laut Ultraschall festgestellt, dass unser Sohn eine große Zyste anstatt einer linken Niere hat.
Nach der Geburt und nach vielem Beten hatte David durch ein Wunder doch eine linke Niere, doch sie war durch eine Verengung der Harnleiter stark aufgestaut. Sie muss David starke Schmerzen bereitet haben. In einer Kontrolluntersuchung in der Uniklinik Essen haben die Ärzte eine dadurch verursachte starke Harnwegsinfektion festgestellt. Nach einer elftägigen Antibiotika-Behandlung im Krankenhaus wurden wir entlassen. Der Arzt hat David Antibiotika verordnet, damit keine neue Entzündung entsteht. Das Antibiotika verursachte Durchfall und belastete sein Immunsystem.
Wir beteten um Hilfe. Jedes Mal sagte der Arzt, dass es schlimmer geworden sei und es jetzt an der Zeit wäre zu operieren.

Wir beteten um Hilfe. Jedes Mal sagte der Arzt, dass es schlimmer geworden sei und es jetzt an der Zeit wäre zu operieren.
Diesmal führte Gott uns in ein Krankenhaus nach Herne, wo uns wirklich geholfen wurde. Dort wurde David gründlich untersucht und man stellte zu seiner Nierensache noch zwei Leistenbrüche links und rechts fest. Als David zwei Monate alt war, wurden seine Leistenbrüche operiert. Als er drei Monate alt war, wurde er an seiner Niere operiert. Als er vier Monate alt war, wurde er das dritte Mal operiert. Es wurde der Schlauch aus seinem Bauch entfernt, der bei der Nierenoperation nötig war. Seitdem ist David gesund, er braucht kein Antibiotika mehr und kann sich wie jedes Kind ganz normal entwickeln.
Es war eine sehr sehr schwere Zeit, aber heute wissen wir, dass Gott alles in seiner Hand hält und alles gut führt.
Gott hat die vielen Gebete von uns und unseren Glaubensgeschwistern erhört und hat uns immer wieder geholfen und den Ärzten viel Weisheit geschenkt.
Jetzt wissen wir, dass wir Gott immer vertrauen können, auch wenn es anders aussieht. Bianca Jormann